Silvia Kirchhauer DER FLUG DES DRACHEN Eine poetische Biographie von Erna Frank Silvia Kirchhauer wird geboren am 2. März 1965 in Hainburg an der Donau, und beginnt zu malen, sobald Sie den Pinsel halten kann. Besucht Volks- und Hauptschule und die Handelsakademie, das Reich der Zahlen und Fakten, der Ordnungen und Tabellen - Wie seltsam !! Silvia Kirchhauer wird erwachsen, wie wir anderen auch, in unserer Welt der Harten und Starken, der Nehmer und Benutzer, der Schreier und Dominierer und malt drei Bilder pro Woche, damals wie heute.Sie sucht die leisen Töne in der lauten Welt und gibt ihnen Farben und Bild in unglaublicher Intensität. Sie wird zweimal Mutter, macht die Psychotherapie-Ausbildung, malt sich frei, malt sich gesund, malt sich immer wieder neu. Erschafft und wird erschaffen aus dem heiligen fließen, das nur das Kreative kennt. Seit 2o Jahren stellt Sie (hin)aus, was hereinfloß zu ihr - und Bild wurde aus Ihrer Hand. Silvia Kirchhauer spielt Theater bei den Burgspielen Hainburg, liest genial zwischen den Zeilen beim erarbeiten Ihrer Rollen. Malt das zwischen den Zeilen wirkende tief in Ihre Bilder hinein, passt in keine Norm, nicht als Künstler, nicht als Mensch, und ist gerade deshalb"wahrhaft Künstler, wahrhaft Mensch mitten in unserer genormten Welt. Ihre Seele ist waffenlos, ungepanzert, doch aus Ihr hervor, bricht der Flug des Drachen - nicht Siegfrieds Drache, der Feuer speiende, sondern Fuchur, der pelzige Sanfte, aus der unendlichen Geschichte - und wird zum Kraftbild, das atemlos macht. Silvia Kirchhauer die Malerin, Sportlerin. Klettert auf Berge, gleitet von Ihnen herab. Getragen vom Paragleitschirm oder von der Trommel durchstreift Sie Welten, die wenige kennen, ungestüm, lustvoll und bewusst. Scheitert manchmal an Notwendigkeiten und Ordnungen, doch kaum an den Regeln des Herzens. Ist jetzt als Medizinstudentin auf dem Weg zur Heilerin. Braucht Platz und ist raumlos und malt noch immer drei Bilder pro Woche - Gott sei Dank -
|
Hilde Krcal 
Eine Künstlerin stellt sich vor Schon als Kind aus altem Zeitungspapier (Papiermachee) Kasperltheater geformt. Auch gezeichnet und gemalt. Nach meiner Heirat reagierte ich meine künstlerischen Ergüsse eher beim Schneidern und Stricken ab.
Erst 1985 versuchte ich mich aufs neue im modellieren und dies lässt mich bis heute nicht mehr los.
Es folgten zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, darunter "New York" "One of a kind saloon", wo ich mit meinen "Waldmüller-Kinder" unter den besten Puppenkünstlerinnen debütierte.
Info zu meinen Figurinen. Jede einzelne Figur ist mit einer Designermasse modelliert, ebenso die Kleider dazu von mir handgefertigt, daher ist jede Figur ein echtes UNIKAT da ich es nur einmal modelliere, und nicht in Formen giesze.
Meine Philosophie dazu; Da keiner etwas vollkommenes schaffen kann, ist jedes Stück mit Fehlern behaftet, auch wenn der Betrachter es nicht wahrnimmt.
Daher möchte ich diese "Fehler" nicht vervielfältigen.
| |